Am 19.03.2025 erreichte Gold offiziell einen neuen Rekord von über 3.047 USD/Unze, während Bitcoin in 24 Stunden um fast 3% fiel und auf 81.967 USD sank – 25% entfernt vom Höchststand von 108.786 USD. Obwohl es als "digitales Gold" gefeiert wird, bewegt sich Bitcoin in die entgegengesetzte Richtung zu Gold und fällt zusammen mit amerikanischen Tech-Aktien in Zeiten geopolitischer Spannungen und der verwirrenden Handelspolitik von Präsident Trump. Was passiert gerade mit diesen beiden Vermögenswerten?
Gold auf dem Höhepunkt, Bitcoin verläuft schlecht
Gold sprang am Dienstag nach der Nachricht, dass Israel den Waffenstillstand mit Hamas gebrochen hat, stark an, was den Ruf als "sicherer Hafen" inmitten globaler Unsicherheiten festigte. Der Preis überstieg 3.047 USD/Unze, was den Zufluss von Geldern in Gold widerspiegelt, da Investoren nach einem sicheren Hafen suchen. Im Gegensatz dazu fiel Bitcoin in den letzten Monat um mehr als 15%, seit dem ATH am Tag der Amtseinführung (20.01.2025). Derzeit (18.03.) wird BTC bei 81.967 USD gehandelt und hat in 24 Stunden fast 3% verloren, laut CoinGecko.
Obwohl Trump versprochen hat, die Krypto-Branche zu unterstützen – indem er ein strategisches Bitcoin-Reservat einrichtet – haben seine strengen Handelspolitiken, wie Zölle auf große Partner, Panik ausgelöst. Ergebnis: Hochriskante Vermögenswerte wie Bitcoin und Nasdaq-Aktien wurden abgestoßen, während Gold profitierte.

Bitcoin: Nicht mehr "digitales Gold"?
Bitcoin wird oft mit Gold verglichen, dank seiner Knappheit (21 Millionen Coins) und seiner Rolle als Wertspeicher. In der Bankenkrise 2023 war BTC eng mit Gold verbunden, trennte sich jedoch von Tech-Aktien, als Investoren nach sicheren Vermögenswerten suchten. Derzeit schwankt es jedoch parallel zu Nasdaq und leidet unter der "Hochrisiko"-Psychologie inmitten makroökonomischer Unsicherheiten.
Eric Balchunas, ETF-Analyst bei Bloomberg, bemerkte zu: "Bitcoin ist noch zu jung, um stabil zu sein. Mit großem Wachstumspotenzial verhält es sich mehr wie Tech-Aktien als wie Gold." Obwohl es als "digitales Gold" angesehen wird, ist BTC noch nicht reif genug, um wie ein sicherer Hafen zu reagieren.
Marktimpact
Gold: Rekordpreisanstieg zeigt, dass Investoren traditionelle Vermögenswerte priorisieren, wenn geopolitische Spannungen (Israel-Hamas) und wirtschaftliche Unsicherheiten (Trump-Zölle) bestehen.
Bitcoin: Ein Rückgang von 25% vom ATH spiegelt die Sensibilität gegenüber der Marktpsychologie wider. Trumps krypto-freundliche Politik reicht nicht aus, um gegen die makroökonomischen Ängste zu bestehen, was BTC an Schwung verliert.
Krypto weiter gefasst: Der Rückgang von Bitcoin zieht Altcoins mit sich (TVL weltweit um 5% in der Woche gesunken), während Stablecoins wie USDT stabil bleiben.
Warum weichen die beiden Vermögenswerte ab?
Marktpsychologie: Gold profitiert von "Risk-off" (Risiko vermeiden), während Bitcoin in "Risk-on" (Risiko akzeptieren) mit Tech-Aktien verwickelt ist.
Trump-Politik: Obwohl er Krypto unterstützt, verursachen Zölle wirtschaftliche Instabilität und drängen Investoren von riskanten Vermögenswerten wie BTC weg.
Reifezeit: Gold hat eine jahrtausendelange Geschichte als sicherer Vermögenswert, während Bitcoin erst 16 Jahre alt ist und immer noch hoch spekulativ ist.
TRUMPUSDTPerp5.193-1.72%
Wird Bitcoin zu "digitalem Gold"?
Saylor (Strategie) und viele glauben, dass Bitcoin das Potenzial hat, wie Gold zu reifen. Aber derzeit sind diese beiden Vermögenswerte offensichtlich unterschiedlich: Gold steigt, wenn die Welt instabil ist, während Bitcoin zusammen mit Tech-Aktien fällt. Kann $BTC "stabil" werden, um ein sicherer Hafen zu sein? Balchunas glaubt, dass es Zeit braucht – vielleicht Jahrzehnte –, um sich von seiner spekulativen Natur zu lösen.
Fazit: Gold gewinnt, Bitcoin verliert – vorübergehend?
Gold erreicht einen neuen Höchststand, während Bitcoin fällt, was zeigt, dass "digitales Gold" noch nicht bereit ist, echtes Gold zu ersetzen. Obwohl Trump die Krypto-Branche vorantreibt, sorgt die makroökonomische Unsicherheit dafür, dass BTC im Vergleich zu traditionellen Vermögenswerten an Attraktivität verliert. Aber mit begrenztem Angebot und einer freundlichen Politik aus den USA könnte Bitcoin sich erholen, wenn die "Risk-off"-Psychologie nachlässt. Derzeit ist Gold der König – und Bitcoin? Vielleicht bleibt es der "Prinz", der seinen Weg zur Reife sucht.

Risikowarnung: Investitionen in Krypto sind aufgrund der Preisvolatilität hochriskant. Bitte sorgfältig überlegen, bevor Sie teilnehmen.
