Die asiatischen Aktienmärkte verzeichneten am Donnerstag moderate Gewinne, während die europäischen Index-Futures auf eine positive Eröffnung hindeuteten. Der US-Dollar fiel auf den tiefsten Stand seit drei Jahren, und die Renditen der US-Staatsanleihen sanken – alles im Vorfeld des US-Beschäftsberichts am Freitag und eines bedeutenden Ausgabengesetzes über 3,3 Billionen Dollar.


🔹 Händler warten auf wichtige Arbeitsmarktdaten und Haushaltsgenehmigung

Während die Anleger gespannt auf die neuesten US-Arbeitsmarktzahlen warten, richtet sich die Aufmerksamkeit auch auf das vorgeschlagene Haushaltspaket von 3,3 Billionen Dollar. Dies könnte die nächsten Schritte der Federal Reserve (Fed) erheblich beeinflussen, insbesondere in Bezug auf Zinssenkungen.


🔹 Trumps Handelsabkommen mit Vietnam stärkt die Stimmung

Die Märkte reagierten positiv auf die Nachricht über ein frisches Handelsabkommen zwischen den USA und Vietnam. Das Abkommen umfasst einen US-Zoll von 20% auf vietnamesische Importe, während Vietnam auf amerikanische Waren keine Zölle erhebt. Dies hat auch Hoffnungen auf ein ähnliches Abkommen mit Indien geweckt.


🔹 Gemischte Stimmung an den asiatischen Märkten

▪ Der MSCI Asia-Pacific Index (ohne Japan) stieg um 0,2% und nähert sich einem Vierjahreshoch.

▪ Der Nikkei in Tokio blieb unverändert, während der CSI 300 in China um 0,2% stieg.

▪ Im Gegensatz dazu fiel der Hang Seng in Hongkong um 0,6%, nachdem Daten zeigten, dass der Dienstleistungssektor Chinas im langsamsten Tempo seit neun Monaten wuchs.


🔹 Europäische Märkte deuten auf höhere Eröffnung hin

▪ Die FTSE 100-Futures im Vereinigten Königreich stiegen um 0,3%

▪ Der DAX in Deutschland und der CAC 40 in Frankreich legten beide um 0,2% zu

▪ Der FTSE MIB in Italien gewann 0,15%

In Großbritannien verarbeiteten die Märkte einen angespannten parlamentarischen Moment, als Finanzministerin Rachel Reeves während einer Wohlfahrtsdebatte sichtbar emotional wurde. Premierminister Keir Starmer bot später seine Unterstützung an.


🔹 Druck auf die Fed wächst, die Zinsen zu senken

Die Arbeitsmarktdaten der USA von morgen könnten die nächste Entscheidung der Fed stark beeinflussen. IG-Analysten warnen, dass die Arbeitslosenquote auf 4,4% steigen könnte – der höchste Stand seit Oktober 2021 – was die Wahrscheinlichkeit einer Zinssenkung im Juli auf etwa 70% erhöht. Derzeit preisen die Terminmärkte jedoch nur eine 25%ige Chance auf eine Senkung im Juli ein.

Donald Trump kritisierte erneut das Untätigsein der Fed und forderte eine Zinssenkung von der aktuellen Spanne von 4,25–4,50% auf 1%, um die Wirtschaft vor den Wahlen anzukurbeln.


🔹 Dollar schwächt sich, Euro und Pfund gewinnen

Der Dollar-Index fiel auf den niedrigsten Stand seit drei Jahren. Der Euro stieg auf 1,1807 Dollar und nähert sich dem Vierjahreshoch von 1,1829 Dollar am Dienstag, während das britische Pfund 0,8% der jüngsten Verluste zurückgewinnen konnte.


🔹 Rohstoffe: Öl fällt aufgrund von Spannungen mit dem Iran

Der US-Rohölpreis fiel um 0,4% auf 67,20 Dollar pro Barrel, und Brent-Rohöl sank um 0,4% auf 68,84 Dollar. Dies geschah nach einem nächtlichen Anstieg von 3%, der durch Berichte ausgelöst wurde, dass der Iran die Zusammenarbeit mit der UN-Atomaufsichtsbehörde eingestellt hat, was geopolitische Bedenken und Ängste vor einer verlangsamten globalen Nachfrage schürt.



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