OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, bereitet sich auf einen großen Schritt vor: einen sekundären Verkauf von Mitarbeiteranteilen, der das Unternehmen auf bis zu 500 Milliarden Dollar bewerten könnte.

Diese Initiative folgt der vorherigen Finanzierungsrunde von OpenAI, bei der 8,3 Milliarden Dollar von einem angestrebten Betrag von 40 Milliarden Dollar gesammelt wurden - was das Unternehmen auf etwa 300 Milliarden Dollar bewertete. Die Nachfrage der Investoren war fast fünfmal überzeichnet.

🔹 Wer ist interessiert? Thrive Capital, JPMorgan, SoftBank & mehr

Laut Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, hat OpenAI Gespräche mit Unternehmen wie Brookfield Asset Management, Apollo Global Management und JPMorgan geführt. Thrive Capital sucht Berichten zufolge nach dem Erwerb von Mitarbeiteranteilen.

SoftBank, einer der führenden Geldgeber, hat bereits 7,5 Milliarden Dollar von einem zugesagten Betrag von 30 Milliarden Dollar investiert, der Rest soll bis Ende des Jahres fällig sein.

🔹 ChatGPT boomt. Die Einnahmen steigen schnell

Seit der Einführung von ChatGPT im Jahr 2022 ist der Jahresumsatz von OpenAI auf 12 Milliarden Dollar gestiegen, und das Unternehmen erwartet bis 2025 über 20 Milliarden Dollar an wiederkehrenden jährlichen Einnahmen (ARR).

Interessanterweise hat OpenAI angekündigt, GPT-5 im August nicht zu veröffentlichen, was darauf hindeutet, dass der Fokus derzeit möglicherweise auf Kapitalstrategie und Unternehmensrestrukturierung liegt.

Verkauf sekundärer Aktien: Auszahlung für Mitarbeiter, nicht für das Unternehmen

Ein sekundärer Verkauf von Aktien bedeutet, dass die Erlöse direkt an die Mitarbeiter gehen, nicht in die Kassen des Unternehmens. Analysten betrachten dies als eine clevere Bindungsstrategie - die es den Mitarbeitern, insbesondere den Schlüsselingenieuren von ChatGPT, ermöglicht, auszuzahlen, während sie motiviert bleiben.

OpenAI hat jetzt fast 700 Millionen aktive wöchentliche Nutzer von ChatGPT.

Investoren strömen herein. Dragoneer schreibt einen Rekordscheck

Zu den Schwergewichten in der neuesten Finanzierungsrunde gehört die Dragoneer Investment Group, die 2 Milliarden Dollar zugesagt hat - Berichten zufolge der größte Einzelcheck, der jemals für ein Startup geschrieben wurde. Zu den weiteren großen Investoren gehören TPG, T Rowe Price, Blackstone, Fidelity, Andreessen Horowitz, Sequoia Capital, Thrive Capital, Tiger Global und Altimeter Capital. Keiner von ihnen hat bisher öffentliche Erklärungen abgegeben.

Börsengang in Sicht – aber wann?

Alle Zeichen deuten darauf hin, dass OpenAI sich auf einen Börsengang (IPO) vorbereitet. Das Unternehmen erweitert die Infrastruktur durch eine Partnerschaft mit Oracle, und die 2,77%ige Beteiligung von SoftBank steigert die Bewertung vor einem möglichen Listing.

Die CFO von OpenAI, Sarah Friar, betonte, dass der Börsengang „wenn und wann“ stattfinden wird, wenn das Unternehmen und der Markt bereit sind:

„Man kann sich am Altar vorbereitet zeigen, aber wenn der Markt nicht bereit ist für einen - nun, Pech gehabt.“

Sie fügte hinzu, dass öffentliche Unternehmen Vorhersehbarkeit, Disziplin und Risikobereitschaft benötigen - Eigenschaften, die OpenAI derzeit kultiviert.

61,9 Milliarden Dollar bereits gesammelt

Laut Data Forge hat OpenAI über 61,9 Milliarden Dollar in 11 Finanzierungsrunden gesammelt, was das massive Vertrauen der Investoren in die aktuelle Dominanz des Unternehmens und die Zukunft der künstlichen Intelligenz insgesamt zeigt.

Mit einer Bewertung von 500 Milliarden Dollar im Blick, explosivem Nutzerwachstum und wachsendem Einfluss in Technologie und Finanzen wird OpenAI schnell zu einem der am meisten erwarteten Börsengänge des Jahrzehnts.

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