Aufgrund des P2P-Handels (Peer-to-Peer) auf Plattformen wie Binance haben immer mehr Nutzer in Pakistan berichtet, dass ihre Bankkonten eingefroren oder gesperrt wurden. Hier ist eine kurze, aktualisierte Erklärung, warum dies geschieht und wie man sich schützt.
Wie geschieht das?
* Sie kaufen oder verkaufen Krypto auf einer Plattform wie Binance P2P.
* Sie senden oder empfangen Geld durch eine direkte Banküberweisung.
* Ihre Bank stuft die Transaktionen als "verdächtig" ein.
* Ihr Konto ist wegen "Betrug oder unregelmäßiger Aktivitäten" gesperrt.
Warum machen Banken das?
In Pakistan ist Kryptowährung noch nicht offiziell reguliert. Während die State Bank of Pakistan (SBP) kein direktes Verbot ausgesprochen hat, hat sie die Banken angewiesen, Krypto-bezogene Transaktionen zu überwachen und zu melden.
P2P-Handel nutzt häufig Direktbanküberweisungen, was dazu führt, dass Konten aus mehreren Gründen eher als verdächtig eingestuft werden:
* Mehrere Quellen: Gelder werden häufig von verschiedenen, unbekannten Konten gesendet.
* Hohe Volumina: Ein großes Transaktionsvolumen erfolgt ohne klaren Geschäftszweck.
* Rückbuchungen: Käufer oder Verkäufer können eine Rückbuchung beantragen und Betrug geltend machen.
Diese Aktivitäten werden gemäß den Anti-Geldwäsche-(AML)- und Betrugspräventionsregeln der Bank als verdächtig eingestuft.
Ist P2P-Handel illegal?
P2P-Handel ist nicht illegal, fällt jedoch in einen "Graubereich". Aufgrund von SBP-Rundschreiben sind Banken besonders vorsichtig, was zu Folgendem führen kann:
* Konten werden eingefroren.
* Gelder werden 30–90 Tage zurückgehalten.
* Ermittlungen ohne klaren Zeitplan.
Wie man sich schützt
Hier sind einige praktische Tipps, um sicher zu bleiben:
* Verwenden Sie verifizierte Konten: Handeln Sie nur mit verifizierten Nutzern auf Binance.
* Vollständiges KYC: Stellen Sie sicher, dass sowohl Käufer als auch Verkäufer ihre vollständige KYC-Überprüfung abgeschlossen haben.
* Bevorzugen Sie kleinere Transaktionen: Vermeiden Sie große Transaktionen, insbesondere mit unbekannten Parteien.
* Digitale Nachweise speichern: Halten Sie Screenshots, Chatverläufe und Zahlungsdetails für jeden Handel fest.
* Separates Geschäftskonto: Wenn Sie in hohen Volumina handeln, sollten Sie in Betracht ziehen, ein Geschäftskonto anstelle Ihres persönlichen zu verwenden.
Einzigartiger Tipp: Wenn Sie ein regelmäßiger P2P-Händler sind, informieren Sie im Voraus den Kundenbetreuer Ihrer Bank über Ihre Handelsaktivitäten. Diese Transparenz kann helfen, zukünftige Prüfungen zu reduzieren.
Was tun, wenn Ihr Konto gesperrt ist
Wenn Ihr Konto gesperrt wird, ergreifen Sie diese sofortigen Maßnahmen:
* Kontaktieren Sie sofort Ihre Bank, um eine Lösung zu finden.
* Sammeln Sie alle Nachweise für jeden Handel (Screenshots, Transaktions-IDs, KYC-Daten) und Ihre Identitätsdokumente.
* Regelmäßig nachfassen und ein professionelles Auftreten bewahren.
Profi-Tipp: Versuchen Sie, direkt mit der AML/CFT-Abteilung der Bank zu sprechen, da diese in der Regel mit solchen Fällen befasst ist.
Fazit
P2P-Handel bietet finanzielle Freiheit, bringt jedoch auch Risiken in unregulierten Märkten wie Pakistan mit sich. Handeln Sie immer mit ordnungsgemäßer Dokumentation, verifizierten Nutzern und kleineren Transaktionen.
Zusätzliche Einblicke: In Pakistan finden derzeit Diskussionen über die Regulierung von Krypto statt. Klarere Richtlinien in der Zukunft könnten dieses Problem verringern, aber bis dahin ist es wichtig, vorsichtig zu bleiben.

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