Große Neuigkeiten für die dezentrale Finanzen: S&P Global hat zum ersten Mal eine Kreditbewertung für ein DeFi-Protokoll vergeben, wodurch Sky Protocol eine B- Bewertung mit stabiler Aussichten erhielt. Diese Entscheidung markiert einen historischen Meilenstein sowohl für die Kryptoindustrie als auch für die traditionelle Finanzen und signalisiert eine neue Ära des institutionellen Engagements mit blockchain-basierten Plattformen.

Sky Protocol, ehemals Maker Protocol, betreibt den USDS-Stablecoin, der eine Marktkapitalisierung von 7,1 Milliarden Dollar aufweist – und damit den dritten Platz hinter USDT und USDC einnimmt. Der Schritt von S&P bedeutet, dass institutionelle Investoren jetzt DeFi-Projekte mit vertrauten Werkzeugen bewerten können, was die Risikobewertung erleichtert und die Lücke zwischen dezentraler und traditioneller Finanzen schließt.

Die Bewertung spiegelt jedoch auch die einzigartigen Risiken wider, mit denen DeFi konfrontiert ist: S&P wies auf Bedenken hinsichtlich der Zentralisierung der Governance hin (mit dem Gründer Rune Christensen, der fast 9 % der Governance-Token besitzt), hoher Einlegerkonzentration, schwacher Kapitalisierung und regulatorischer Unsicherheit. Das risikoadjustierte Kapitalkapital von Sky liegt bei nur 0,4 %, und die Fähigkeit des USDS-Stablecoins, sein Dollar-Peg zu halten, erhielt eine „eingeschränkte“ Bewertung.

Trotz dieser Herausforderungen unterstreicht die Tatsache, dass eine führende Ratingagentur DeFi-Protokolle formal bewertet, die betriebliche Reife des Sektors und die wachsende Relevanz. Wenn solche Rahmenbedingungen weit verbreitet angenommen werden, könnten sie helfen, institutionelles Kapital freizusetzen, eine breitere Akzeptanz zu fördern und die Anforderungen an Transparenz und Risikomanagement in DeFi zu erhöhen.

Die Zukunft der Finanzen wird bewertet – und sie ist transparenter und zugänglicher als je zuvor.als jemals zuvor.