Der erfahrene Trader Peter Brandt hat erneut die Aufmerksamkeit des Marktes auf sich gezogen, indem er vorhersagte, dass Bitcoin

(BTC) US$ 200 Millionen erreichen könnte, aber erst in vier Jahren.

Die optimistische Perspektive entsteht gerade in dem Moment, in dem die größte Kryptowährung der Welt eine der schwierigsten Phasen des Jahres 2025 durchläuft.

Aktuell wird BTC bei etwa US$ 85 Millionen gehandelt, und ist auf Niveaus gefallen, die seit April nicht mehr gesehen wurden, mit einem Rückgang von über 24 % im vierten Quartal, was dem historischen Muster widerspricht, das in dieser Jahreszeit in der Regel starke Anstiege liefert.

Die jüngsten Bewegungen wurden durch Verkäufe großer Investoren und fast US$ 1 Milliarden an Liquidationen verschärft.

Brandt behauptet, dass das jüngste Verhalten, eine starke Umkehr am 11. November, gefolgt von acht Tagen mit fallenden Höchstständen, den Beginn eines Bärenmarktes anzeigen könnte.

Er weist auf zwei kritische Rückgangsniveaus hin: US$ 81 Millionen und US$ 58 Millionen, und warnt, dass Investoren, die heute versprechen, zu niedrigeren Preisen zu kaufen, wahrscheinlich in Panik geraten, wenn das Asset tatsächlich bis dorthin fällt.

Dennoch betont der Trader, dass er 40 % seiner größten historischen Position in BTC hält und die aktuelle Korrektur als "eine der besten möglichen Entwicklungen" betrachtet, um den nächsten Aufwärtstrend vorzubereiten.

Für Brandt sollte der nächste bedeutende Bullenmarkt Bitcoin auf etwa US$ 200 Millionen bringen, etwa im dritten Quartal 2029, eine Prognose, die länger ist als viele erwartet hatten.

Andere Analysten haben ebenfalls ihre Prognosen nach unten revidiert.

• Cathie Wood (ARK Invest) hat ihr langfristiges Ziel von US$ 1,5 Millionen auf US$ 1,2 Millionen bis 2030 gesenkt.

• Alex Thorn (Galaxy Digital) hat die Prognose für Ende 2025 von US$ 185 Millionen auf US$ 120 Millionen reduziert.

Mit makroökonomischen Druck, institutionellen Verkäufen und intensiven Liquidationen kämpft BTC weiterhin, um eine solide Unterstützung zu finden, während Investoren versuchen zu verstehen, ob der aktuelle Rückgang lediglich ein Stolpern im Zyklus oder der Beginn einer längeren Korrekturphase darstellt.