#binanceblockchainweek K33 Research Analyst Vetle Lunde hat eine konträre bullische Aussage abgegeben und argumentiert, dass die jüngste Preisschwäche von Bitcoin auf übermäßige Marktpanik zurückzuführen sei und nicht auf verschlechternde Fundamentaldaten.
Lundes zentrale These
Der Markt bewertet Tail-Risiken zu hoch:
Anleger konzentrieren sich auf hypothetische "ferne Bedrohungen", insbesondere:
Quantencomputing-Sorgen: Die theoretische Gefahr, dass zukünftige Quantencomputer die Verschlüsselung von Bitcoin brechen könnten, wird als unmittelbare Gefahr betrachtet.
Angst vor Strategie-Abwanderung: Gerüchte, dass große institutionelle Halter wie MicroStrategy ihre BTC-Haltungen verkaufen könnten, treiben die Angst, obwohl es keine Hinweise auf solche Pläne gibt.
Der Markt bewertet bullische Treiber zu niedrig:
Gleichzeitig ignorieren Anleger unmittelbare positive Entwicklungen:
Integration in 401(k)-Pläne: Die mögliche Einbeziehung von Kryptowährungen in Altersvorsorgekonten würde massive passive Zuflüsse von langfristigen Sparern freisetzen.
Fed-Pivot: Die Verschiebung der US-Notenbank hin zu einer freundlicheren Haltung (Anzeichen für Zinssenkungen) schafft eine günstige Liquiditätsumgebung für risikobehaftete Anlagen.
Die Schlussfolgerung
Lunde kommt zu dem Schluss, dass die Wahrscheinlichkeit eines starken Aufwärtssprungs deutlich höher ist als das Risiko eines Rückgangs um 80 Prozent. Er identifiziert Dezember als möglichen Wendepunkt, an dem die Stimmung sich wieder mit den Fundamentaldaten ausrichtet und möglicherweise eine Erholungsrallye auslöst, sobald die Panik abnimmt.

Diese Perspektive deutet darauf hin, dass der aktuelle Rückgang eine Kaufgelegenheit für Anleger darstellt, die über kurzfristige FUD (Furcht, Unsicherheit und Zweifel) hinwegsehen können.