🔹 Laut den leitenden Strategen von BlackRock wird die Federal Reserve voraussichtlich nur begrenzte Zinssenkungen im Jahr 2026 umsetzen, es sei denn, der amerikanische Arbeitsmarkt erfährt einen starken und plötzlichen Rückgang. Aktuelle Daten zeigen, dass der Arbeitsmarkt leicht abkühlt, aber es gibt immer noch keine Anzeichen für eine schwere Krise oder erhebliche Schwäche.
Die Arbeitslosenquote in den USA erreichte im November 4,6 %, den höchsten Wert seit 2021. BlackRock stellt fest, dass ein großer Teil dieses Anstiegs auf eine höhere Arbeitskräftenutzung und reduzierte staatliche Beschäftigung zurückzuführen ist und nicht unbedingt auf eine Verschlechterung des gesamten Arbeitsmarktes hindeutet. Aus ihrer Sicht betrachtet die Fed derzeit die Risiken als ausgewogen, ohne starke Hinweise auf ernsthafte Bedenken.
BlackRock weist auch darauf hin, dass seit September 2024 insgesamt 175 Basispunkte an Zinssenkungen umgesetzt wurden, was die Zinssätze in die Nähe eines neutralen Bereichs bringt – das bedeutet Niveaus, die weder die Wirtschaft einschränken noch übermäßig ankurbeln. Daher gibt es wenig Spielraum für eine aggressive expansionistische Politik im Jahr 2026, und weitere Zinssenkungen würden voraussichtlich nur im Falle eines signifikanten Rückgangs des Arbeitsmarktes erfolgen.
