Neu Jahr, große Bewegung in Sachen digitales Renminbi: Ab dem 1. Januar können kommerzielle Banken Zinsen auf den Kontostand von registrierten digitalen Geldbörsen gewähren. Mit dieser Änderung verwandelt sich der e-CNY plötzlich in die weltweit erste zinstragende Zentralbankwährung. Diese Veränderung ist tatsächlich recht interessant – er ist nicht länger nur eine elektronische Version von Bargeld, sondern beginnt, sich mehr wie ein Sparkonto zu verhalten, und ist sogar mit einer Einlagensicherung verbunden, wobei die Zinssätze sich an den üblichen Sollzinsen für Girokonten orientieren.

Der Hintergrund dieser Maßnahme ist eigentlich leicht verständlich. In einer Welt, in der Alipay und WeChat Pay nahezu alle alltäglichen Zahlungsszenarien abdecken, braucht es für die Bevölkerung einen echten Anreiz, um digitales Renminbi zu halten und zu nutzen. Schließlich würde man sich nicht besonders dafür interessieren, nur eine weitere Zahlungsoption zu haben. Bis Ende letztes Jahr hatte das digitale Renminbi bereits fast 35 Milliarden Transaktionen abgewickelt, mit einem Gesamtvolumen von über 16 Billionen Yuan, und über 230 Millionen persönliche Konten wurden eröffnet. Diese Zahlen klingen zwar beeindruckend, doch die tatsächliche Durchdringung im Alltag – etwa beim Einkauf, Gehaltszahlungen oder öffentlichen Dienstleistungen – erfordert weiterhin einen langsamen Prozess der Akkumulation.

Tatsächlich spiegelt diese Anpassung von "verzinslich" eine sehr typische Denkweise Chinas im Bereich der digitalen Finanzen wider: Man muss mutig neue Technologien zur Effizienzsteigerung einsetzen, während man Stabilität und Souveränität fest in der Hand behält. Sieh mal, Technologien wie Blockchain haben nicht den vollständig dezentralisierten Weg eingeschlagen, sondern werden hauptsächlich in genehmigten Szenarien eingesetzt – zum Beispiel zur Verfolgung von Lieferketten, zur Verwaltung von Smart Cities, im Handel mit Kohlenstoffgutschriften und in Projekten wie mBridge, die grenzüberschreitende Abwicklungen ermöglichen. Auf staatlicher Ebene wird nicht wenig investiert, der Fahrplan ist auch klar: Es soll ein sicheres, geführtes System für den Datenfluss aufgebaut werden. Die Effizienz muss hoch sein, aber die Risiken dürfen nicht außer Kontrolle geraten.

Natürlich ist die Haltung gegenüber privaten Kryptowährungen im Inland fast zwei verschiedene Welten. Dinge wie Bitcoin, Handel und Mining sind nach wie vor streng verboten, und die Durchsetzung hat sich nie gelockert. Das Ziel ist klar: die finanzielle Kontrolle aufrechterhalten und potenzielle Risiken eines unkontrollierten Kapitalflusses zu verhindern.

Interessant ist die Rolle, die Hongkong spielt. Es ist ein bisschen wie ein innovativer Prüfstand, der einen Weg geht, der sich von dem auf dem Festland unterscheidet. Im letzten August trat die Verordnung über Stablecoins in Kraft, die vorschreibt, dass die Emission von Stablecoins, die an Fiat-Währungen gebunden sind, lizenziert sein muss. Die erste Lizenzreihe wird voraussichtlich Anfang dieses Jahres ausgegeben. Dieses „Regulatory Sandbox“ hat viele internationale Institutionen und Talente angezogen, die kommen, um neue Dinge wie tokenisierte Vermögenswerte und reale Vermögenswerte zu testen. Hongkong erkundet innerhalb des Compliance-Rahmens, bleibt aber auch mit einem größeren Ökosystem verbunden – Peking beobachtet das natürlich genau.

Für uns, die wir uns mit digitaler Finanzen beschäftigen, ist der chinesische Weg, egal ob in Asien oder anderen Regionen, tatsächlich recht wertvoll. Er scheint uns daran zu erinnern: Compliance bedeutet nicht unbedingt, dass es keine Innovation gibt; manchmal kann es sogar dazu führen, dass Experimente stabiler und weiter vorankommen. Die Versuche von e-CNY in Bezug auf Interoperabilität und die Chancen, die lizenzierte Plattformen in Hongkong bieten könnten, sind ebenfalls bemerkenswert. Und mit der Förderung von verzinslichen Wallets, die grenzüberschreitenden Pilotprojekte nach Singapur, Thailand und in die VAE erweitern, könnte die gesamte Interkonnektivität der digitalen Finanzen immer deutlicher werden.

Aber ich bin auch neugierig, welche Seite der Evolution du für vielversprechender hältst? Ist es das e-CNY-Modell, das vom Staat geleitet und schrittweise vorangetrieben wird, oder die Herangehensweise in Hongkong, die innerhalb eines regulatorischen Rahmens die Grenzen testet? Wie der Weg in die Zukunft aussehen wird, hängt vielleicht von diesen beiden ab

wie sie sich gegenseitig beeinflussen und anpassen.

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