Wenn die Beteiligung der USA an Venezuela langfristig zu einer höheren Ölförderung führt, könnte der Ölpreis unter Abwärtsdruck geraten. Das würde die Inflation erleichtern und der Fed mehr Spielraum geben, Zinssätze zu senken. Wenn die realen Zinssätze sinken und die finanziellen Bedingungen sich lockern, ist die Lage typischerweise förderlich für Bitcoin, ähnlich wie für Gold.
In der kurzen Frist erzählt die Geopolitik jedoch eine andere Geschichte. Steigende Spannungen drängen die Märkte oft in eine Risiko-Off-Phase: Der US-Dollar stärkt sich, die Anleger werden vorsichtiger, und risikobehaftete Anlagen – einschließlich Bitcoin – geraten unter Druck.
$BTC befindet sich daher in einer Grauzone. In der nahen Zukunft handelt es sich oft um eine risikobehaftete Anlage, aber wenn die geopolitische Instabilität anhält und die Risiken von Finanzsanktionen oder Währungsabwertung steigen, kann die "digitale Gold"-Narrative erneut auftauchen, insbesondere außerhalb der USA.
Mit anderen Worten kommt der Einfluss auf #bitcoin nicht direkt von #venezuela selbst, sondern von zweitrangigen Effekten:
• wie sich Ölpreise auf die Inflation und die Geldpolitik der Fed auswirken,
• Bewegungen der realen Zinssätze,
• und dem Ausmaß, in dem globale geopolitische Spannungen eskalieren.
