Wie funktioniert der Kurzzeithandel im Kryptomarkt? Kurz gesagt: keine Langzeitpositionen, konzentriere dich auf kurzfristige Preisdifferenzen. Um schnell Geld im Marktvolatilität zu verdienen, braucht man eine klare Handlungsstrategie. Die richtige Einstellung und Disziplin sind wichtiger als technische Fähigkeiten.

1. Was verdient man eigentlich beim Kurzzeithandel?

Der Kryptomarkt ist rund um die Uhr geöffnet und zeichnet sich durch starke Schwankungen aus, was Kurzzeitoperationen ermöglicht. Doch Kurzzeithandel ist kein Glücksspiel mit Kursrichtungen, sondern die Suche nach relativ sicheren kleinen Chancen. Zum Beispiel Kursmuster (wie Hammer, Engulfing), Veränderungen des Volumens (plötzliche Volumensteigerung oder Volumenverringerung bei Korrekturen) oder eine Wendung der kurzfristigen gleitenden Durchschnitte, um Spuren vorübergehender Kapitalbewegungen zu erkennen. Handele nur mit Haupt- oder beliebten Coins, damit der Ein- und Ausstieg problemlos ist und die Slippage gering bleibt. Versuche nicht, immer den absoluten Tiefst- oder Höchstpunkt zu treffen. Sobald deine Kriterien erfüllt sind, geh in die Position, und setze klare Stop-Loss- und Take-Profit-Levels fest. Gewinne nimmst du mit, Verluste akzeptierst du.

2. Wie genau wird gehandelt?

Bevor du eintrittst: Warte unbedingt auf klare Signale. Besser noch, wenn mehrere Signale gleichzeitig auftreten, wie zum Beispiel ein Kursdurchbruch, Volumenanstieg oder ein Kreuzungssignal (Golden Cross), dann steigt die Trefferquote. Halte deine Positionen klein – investiere nie mehr als ein bis zwei Zehntel deines Gesamtkapitals in eine einzelne Position. Plane alles im Voraus: zu welchem Preis einsteigen, zu welchem aussteigen, bei welchem Verlust sofort aussteigen – schreibe es alles auf.

Während der Haltezeit: Achte auf die Orderbuch-Situation. Wenn große Aufträge den Kurs halten, ohne dass der Kurs steigt, könnte es eine Falle sein. Bei einem plötzlichen Fall und schneller Erholung könnte es eine Chance sein. Sei nicht gierig: Erreicht du dein Ziel, verkaufe schrittweise. Bei Aktivierung des Stop-Loss musst du entschlossen handeln – beim Kurzzeithandel darfst du keine Position halten.

Nach dem Ausstieg: Analysiere unbedingt das Ergebnis. Notiere dir, warum du gewonnen oder verloren hast – war es ein Signalproblem oder eine zögerliche Umsetzung? Verbessere langsam deine Strategie und reduziere sinnlose Handlungen.

3. Einstellung und Disziplin sind das Wichtigste

Handele nicht zu häufig. Handele nur, wenn echte Chancen bestehen, sonst verschlingt der Handelsaufwand alle Gewinne. Achte nicht zu sehr auf Einzelgewinne oder -verluste, wichtig ist die langfristige Gewinnwahrscheinlichkeit. Vertraue auf deine eigene Analyse, höre weniger auf andere, die Handelsvorschläge machen. Wenn die Marktemotionen hochkochen, ist genau dann die größte Gefahr.

4. Denke stets an das Risiko

Im Kryptomarkt kann jederzeit alles passieren – politische Entscheidungen, Black Swan-Ereignisse können den Kurs sofort in Unordnung bringen. Daher verteile dein Kapital. Bei schlechten Märkten oder einem kontinuierlichen Abwärtstrend solltest du möglichst wenig handeln, sonst wirst du leicht getroffen. Verlasse dich nicht auf Glück, denn mit Glück verdient man schnell, mit Glück verliert man noch schneller.

Ein guter Kurzzeithandel ist wie ein Guerillakrieg: schnell rein, schnell raus, ohne Gier und Angst. Nur durch kontinuierliches Lernen und Verbesserung kannst du in diesem Markt bestehen und überleben.

Möge es uns allen gut gehen!