Die Entscheidung von MSCI bezüglich Strategy hat die Debatte über den echten Einfluss von Institutionen auf den Bitcoin-Markt erneut entfacht. Obwohl die automatischen Kapitalzuflüsse eingeschränkt wurden, behaupten einige Kommentatoren – darunter Max Keiser –, dass der Markt den entscheidenden Wachstumsschub keineswegs verloren hat. Es tauchen jedoch Fragen auf, ob dies Vorsicht auf regulatorischer Ebene oder eine subtile Form der Marktkontrolle ist.

Die reaktive Reaktion von Bitcoin auf die Änderungen in den MSCI-Indizes überraschte die Anleger. Neue Regeln beschränken die passive Nachfrage nach Aktien, die mit BTC verknüpft sind, und werfen Fragen nach dem tatsächlichen Einfluss von Institutionen auf den Markt auf.

Max Keiser erklärt, warum die MSCI-Grenze gegenüber Strategy nicht so ist, wie sie scheint

Die reaktive Reaktion von Bitcoin auf die letzte MSCI-Indexentscheidung hat eine Debatte unter Anlegern, Analysten und Marktkommentatoren ausgelöst. Die zentrale Frage lautet, ob der Markt strukturell begrenzt ist oder vielmehr stillschweigend manipuliert wird.

Die neuesten Änderungen in der MSCI-Annäherung an Unternehmen mit großem Kryptowährungsanteil in ihren Reserven, wie Strategy (MSTR), haben eine wichtige Quelle für passives Kaufverhalten beseitigt. Bekannte Persönlichkeiten wie Max Keiser meinen jedoch, dass die Auswirkungen dieser Änderungen möglicherweise überschätzt werden.

MSCI wird künftig neue Aktien solcher Unternehmen wie MSTR nicht mehr in seinen Indizes berücksichtigen. Früher mussten große Indexfonds diese Aktien automatisch kaufen, was ständig Kaufdruck ausübte.

Gemäß den neuen Regeln verschwindet dieser automatische Nachfrage. Dies reduziert die Kapitalzuflüsse durch Aktienverwässerung und begrenzt kurzfristige Marktreaktionen.

Pionier Bitcoin Max Keiser ignorierte die MSCI-Grenze und betonte, dass der erzwungene Kauf weiterhin stattfindet, wenn die Aktien von MSTR zusammen mit Bitcoin steigen. Keiser erklärte:

„Die von MSCI festgelegte Grenze, um neue MSTR-Aktien von der Gewichtung im Index auszuschließen, ist eine bedeutungslose Maßnahme. Der erzwungene Kauf tritt dennoch auf, wenn der Kurs von MSTR stark mit Bitcoin korreliert steigt.“

Das zeigt, dass die reflexartigen Aufwärtsbewegungen nicht erloschen sind, aber die Änderung bei den automatischen Zuflüssen im Zusammenhang mit Indizes nicht ignoriert werden kann.

Kein offenes Verbot für Strategy, aber es gibt Bedenken hinsichtlich der Marktunterdrückung

In diesem Zusammenhang warnen Analysten davor, dass die neuen MSCI-Regeln potenzielle Aufwärtstendenzen einfrieren, obwohl sie keinen offenen Verbot für Strategy und deren Aktien einführen.

Die Beschränkung passiver Zuflüsse verlangsamt das Wachstum von Unternehmen, die durch Bitcoin abgesichert sind. Dies zeigt auch die Vorsicht der traditionellen Finanzwelt gegenüber der Krypto-Adoption.

Das könnte den Eintritt von Strategy in den S&P 500 in diesem Jahr verzögern. Wir erwarten jedoch weiterhin, dass das Unternehmen diesen Index übertreffen wird, trotz des Widerstands etablierter Finanzmächte. Der Analyst Zynx sagte:

„Ich denke, es ist klar, dass Strategy seinen Erfolg erkämpfen muss… Ich erwarte weiterhin, dass es den S&P 500 erheblich übertreffen wird, in diesem Jahr, aber höhere Kräfte werden diese Aufgabe nicht erleichtern.“

Trotz dieser Beschränkungen zeigt Strategy finanzielle Stärke. Adam Livingston betonte, dass MSTR kürzlich eine Prämie von 3,7 Mrd. USD erzielte. Das Unternehmen nutzte die Mechanismen SCALE und mNAV, um effektiv Kapital zu beschaffen, die Bitcoin-Menge pro Aktie zu erhöhen und die Liquidität in USD zu stärken.

Schon kleine Bewegungen bei mNAV ermöglichen einen strategischen Ausbau, was die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens unterstreicht.

Die MSCI-Indexbewegung löst Vorwürfe der Marktmanipulation von Bitcoin durch Institutionen aus

Viele Kommentatoren sehen eine Reihe von Ereignissen als koordinierten Zyklus von Wall Street. Quinten Francois, Ash Crypto und The Crypto Room bemerken, dass die MSCI-Bedrohungen im Oktober, drei Monate lang gedämpfte Preise, die Schlussfolgerungen von Morgan Stanley zu ETFs und die plötzliche Wende von MSCI in diesen Rahmen passen:

  • erzeuge Angst,

  • erzeuge Kapitulation,

  • akku­mu­lier­e günstig,

  • verdien, wenn die Barrieren verschwinden.

Außerdem weisen sie mögliche Verbindungen zwischen MSCI (ursprünglich Morgan Stanley) und JP Morgan hin und suggerieren eine Zusammenarbeit bei der Verbreitung von FUD und der Steuerung der Exposition.

Trotz kurzfristiger Beschränkungen bleibt die langfristige Optimismus stark. Tim Draper sieht das Jahr 2026 als entscheidend für die Bitcoin-Adoption.

Institutionelle Akkumulation und breite Adoptionskraft werden den langfristigen Aufwärtstrend unterstützen, selbst wenn der Indexmechanismus kurzfristige Zuflüsse verlangsamt.

Die MSCI-Entscheidung beschränkt kurzfristige Kapitalzuflüsse, verändert jedoch nicht die grundlegende Rolle von Bitcoin in Strategien solcher Unternehmen wie Strategy. Auf lange Sicht werden echte Adoptionsprozesse und institutionelle Akkumulation, nicht Indexmechanismen, den Marktrichtung bestimmen.

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