🚨 Vitalik warnt: Dezentrale Stablecoins weisen immer noch erhebliche Mängel auf
In einer jüngsten Aussage äußerte Vitalik Buterin, dass die derzeitigen Designs immer noch zu viele Schwächen aufweisen.
1. Die Bindung an den USD könnte eine "Zeitbombe" sein:
Die meisten Stablecoins sind derzeit an den USD gekoppelt. Dies könnte kurzfristig gut funktionieren, aber langfristig könnte Inflation, makroökonomische Schwankungen oder politische Geldpolitik die Stabilität beeinträchtigen. Er schlägt vor, weiter zu erforschen, um eine Abhängigkeit von einer einzigen Währung zu vermeiden.
2. Oracles bleiben eine tödliche Schwachstelle:
Stablecoins können keine direkten Zugriffe auf reale Welt-Daten vornehmen und müssen daher auf Oracles angewiesen sein. Was passiert, wenn diese Oracles manipuliert werden? Buterin betont, dass Oracles wirklich dezentralisiert gestaltet werden müssen und nicht von großen Kapitalquellen beeinflusst werden können.
3. Widerspruch zwischen Staking-Rendite und Utility von Stablecoins:
Wenn die Sicherheiten gestaked werden, um Renditen zu erzielen, kann dies die Vorteile für die Halter von Stablecoins verringern und die Benutzererfahrung weniger attraktiv machen. Buterin nennt mehrere Ansätze (Reduzierung der Rendite, Erkundung neuer Staking-Modelle oder Übertragung von Risiken auf die Nutzer), doch alle haben ihre Trade-offs.
4. Risiko von Slashing:
Außerdem birgt das Risiko des Slashing – der Strafe von Validatoren bei Fehlverhalten oder Offline-Status – Probleme, wenn sich der Markt stark verändert, insbesondere wenn keine flexiblen Kapitalanpassungsmechanismen vorhanden sind.
📌 Zusammenfassung: Der Wert dezentraler Stablecoins ist in der Zukunft von DeFi enorm, aber derzeit enthalten sie technische und ökonomische Schwächen, die behoben werden müssen, um wirklich nachhaltig und sicher für die Nutzer zu sein.


