In der Web3-Welt ist Datenspeicherung nicht länger eine Frage der Suche nach dem günstigsten Speicherplatz, sondern eine Frage der Gestaltung von Anreizen, damit Daten stets verfügbar, stabil und nach Bedarf skalierbar sind. #Walrus Ein anderer Ansatz für dieses Problem: Die Speicherkosten in einen Marktsignal umzuwandeln und die Belohnungen in eine Betriebsdisziplin für die Knoten.
1) Speicherkosten sind mehr als nur ein Preis – sie sind ein Signal
@Walrus 🦭/acc legt keine einheitliche Gebühr für alle Anforderungen fest. Stattdessen werden die Kosten an drei zentrale Säulen geknüpft:
Speicherkapazität: So viel speichern, so viel bezahlen.
Dauer der Datenspeicherung: Kurzzeit- oder Langzeit-Speicherung, unterschiedliche Gebühren.
Grad der Verfügbarkeit (Availability): Bei schneller Abfrage und hoher Zuverlässigkeit werden entsprechend höhere Gebühren fällig.
Diese nach der tatsächlichen Nachfrage ausgerichtete Preisgestaltung erzeugt klare Signale für den Markt. Die Nutzer müssen nicht „Pakete für Festplatten kaufen“, sondern zahlen genau für das, was sie brauchen. Wenn die Nachfrage steigt, steigen die Gebühren, um zusätzliche Ressourcen anzuziehen. Wenn die Nachfrage sinkt, wird das Netzwerk nicht mit überflüssigen, ungenutzten Ressourcen überlastet.
2) Computing-Netzwerk nach Angebot und Nachfrage
Walrus funktioniert wie ein offener Markt:
Hohe Nachfrage → steigende Gebühren: Anreiz für mehr Knoten, Erweiterung der Kapazität.
Niedrige Nachfrage → sinkende Gebühren: Nutzer sparen Kosten, aber die Dienstqualität bleibt durch die Netzwerk-Disziplin gewährleistet.
Dieses System ermöglicht es dem Netzwerk, sich selbst zu regulieren und verhindert Situationen wie „günstig, aber schlechte Dienstleistung“ oder „teuer, aber überflüssige Ressourcen“.
3) Knoten fördern: Entlohnung im Einklang mit Verantwortung
Auf der Seite der Knoten hat Walrus die Belohnungen nicht so gestaltet, dass die Maschinen einfach nur „laufen“, sondern um sicherzustellen, dass die Daten pünktlich und korrekt bereitgestellt werden:
Hohe Verfügbarkeit: Knoten müssen eine stabile Betriebszeit aufrechterhalten.
Schnelle Antwortzeit: Langsame Abfrage bedeutet Vertrauensverlust und verlorene Belohnungen.
Speicherbeweis: Regelmäßige Prüfungen zwingen Knoten, nachzuweisen, dass sie die versprochenen Daten korrekt aufbewahren.
Wenn Knoten betrügen oder untätig sind, drohen ihnen Strafen. Das Risiko von Betrug überwiegt die kurzfristigen Vorteile, wodurch sich eine natürliche Disziplin im Netzwerk entwickelt.
4) Ausgewogenheit zwischen Markt und Disziplin
Der Stärkepunkt von Walrus liegt in der Ausgewogenheit:
Der Markt entscheidet über die Ressourcenallokation über die Gebühren.
Netzwerk-Disziplin sichert die Dienstqualität durch Belohnungen und Strafen.
Dadurch kann das Netzwerk nicht nur nach der Nachfrage skalieren, sondern auch langfristig Vertrauenswürdigkeit aufrechterhalten – ein entscheidender Faktor für Web3-Anwendungen, von KI und Gaming bis hin zu Social- und On-Chain-Daten.
5) Ist das Modell langfristig attraktiv genug, um Knoten zu binden?
Für Knoten hängt die Antwort von drei Faktoren ab:
Stabile Einnahmen aus Speicher- und Abrufgebühren.
Klare Spielregeln: Belohnungen sind transparent, Strafen haben klare Mechanismen.
Wachsende Nachfrage aus datenintensiven Anwendungen in der Zukunft.
Walrus legt die Grundlage für einen Markt, in dem Knoten nicht nur „Festplatten verkaufen“, sondern auch Zuverlässigkeit und Leistung anbieten. Wenn Daten zur zentralen Infrastruktur von Web3 werden, werden Netzwerke mit korrekten Anreizen wie Walrus langfristig im Vorteil sein.
Fazit
Walrus konkurriert nicht mit dem Slogan "die günstigsten Preise", sondern mit einem Wirtschaftsmodell, das richtige Signale sowohl für Nutzer als auch für Knoten erzeugt. Die Kosten spiegeln die Nachfrage wider, die Belohnungen gehen mit Disziplin einher, und der Markt reguliert sich selbst hinsichtlich Ressourcen. Genau dies ist der Schlüssel dafür, dass ein dezentrales Speicher-Netzwerk nachhaltig im Zeitalter der Datenexplosion funktionieren kann. $WAL


