#usnonfarmpayrollreport Zinssenkungen der Federal Reserve beziehen sich auf die Senkung des wichtigsten Leitzinssatzes der Federal Reserve (der Zentralbank der USA): des Bundesfondszinssatzes. Dies ist der Zielzinsbereich, zu dem Banken Übernachtungskredite untereinander vergeben.

Ab Januar 2026 liegt der Zielbereich für den Bundesfondszinssatz bei 3,50 %–3,75 % (nach Senkungen Ende 2025), wobei der effektive Zinssatz bei etwa 3,64 % liegt.

Wie Zinssenkungen der Federal Reserve funktionieren

Der Federal Open Market Committee (FOMC) der Federal Reserve beschließt Zinssenkungen, wenn er eine Lockerung der Geldpolitik anstrebt – typischerweise, um:

Wirtschaftswachstum in Zeiten von Abschwung zu fördern (wie der jüngste schwache Anstieg der Nicht-Agrar-Arbeitsplätze).

Beschäftigung zu stützen (steigende Arbeitslosigkeit zu verhindern).

Rezessionsrisiken zu verhindern oder zu bekämpfen, während die Inflation im Griff bleibt (Zielwert ~2 %).

Die Federal Reserve setzt keine Zinssätze direkt für Verbraucher fest, doch senkt der Senkung des Bundesfondszinssatzes Wellen durch die Wirtschaft:

Banken leihen günstiger → sie bieten niedrigere Zinssätze für Kredite an.

Dies wirkt sich auf alles aus, von Kreditkarten und Autokrediten bis hin zu Hypotheken und Unternehmensfinanzierungen.

Hauptwirkungen von Zinssenkungen

Günstigere Kredite → Ermutigt Verbraucher, mehr auszugeben (z. B. Häuser oder Autos zu kaufen) und Unternehmen, zu investieren/auszubauen/anzustellen.

Wirtschaftsbelebung → Höhere Ausgaben und Investitionen treiben das BIP und die Beschäftigung an.

Belebung der Aktienmärkte (häufig) → Niedrigere Zinssätze machen Aktien gegenüber Anleihen attraktiver; senkt die Fremdkapitalkosten für Unternehmen → bessere Gewinne.

Schwächere US-Dollar (üblicherweise) → zieht weniger ausländisches Kapital an, das hohe Renditen sucht → kann Exporte fördern.

Niedrigere Zinserträge für Spareinlagen → Sparkonten und Festgeldkonten bringen weniger Ertrag.

Inflationsrisiko (falls zu stark) → Zu viel Reizung kann die Preise in die Höhe treiben, obwohl die derzeitigen Senkungen darauf abzielen, eine abkühlende Wirtschaft zu unterstützen, ohne die Inflation neu zu entfachen.

Im aktuellen Kontext (schwache Beschäftigungsentwicklung 2025, Arbeitslosenquote ~4,4 %) wirken diese Zinssenkungen als "Versicherung", um die Expansion aufrechtzuerhalten, ohne in eine Rezession abzugleiten. Märkte erwarten weitere Lockerungen im Jahr 2026 (möglicherweise insgesamt 1–3 Senkungen), abhängig von Daten wie Beschäftigung, Inflation und Wachstum.