Der 200-Milliarden-Dollar-Mittwoch: Ein entscheidender Moment für den US-Handel
Mittwoch, der 14. Januar 2026, könnte einen der teuersten Urteile in der US-Geschichte markieren. Der Oberste Gerichtshof wird entscheiden, ob die Zölle der Trump-Regierung aus dem Jahr 2025 die exekutive Befugnis überschritten haben – eine Entscheidung mit massiven wirtschaftlichen Konsequenzen.
Falls die Regierung unterliegt, könnte sie verpflichtet sein, über 200 Milliarden US-Dollar an eingezogenen Zöllen zurückerstatten, wobei die potenzielle Haftung bis zu 750 Milliarden US-Dollar betragen könnte. Mehr als 1.000 große US-Unternehmen, darunter Costco und J.Crew, haben bereits Ansprüche eingereicht und sich auf ein beispielloses Rückerstattungsereignis vorbereitet.
Finanzbeamte sagen, dass die Mittel zur Verfügung stehen, aber die Rückzahlungen würden wahrscheinlich Monate oder länger dauern. Um Anspruch zu haben, müssen Unternehmen bis zum 6. Februar 2026 im CBP ACE-System registriert sein.
Abgesehen von den Rückerstattungen könnte die Entscheidung die US-Handelspolitik, die Unternehmensstrategie und die globalen Märkte neu gestalten. Während sich die Entscheidung nähert, bleibt die Frage: Wird dies ein Meilenstein der Rechenschaftspflicht sein – oder ein Auslöser für wirtschaftliche Störungen?
Billionen sind auf dem Spiel, und alle Augen sind auf den Obersten Gerichtshof gerichtet.