📅 12. Januar | Vereinigte Staaten
Während sich ein Großteil des Marktes weiterhin in Zweifel, Volatilität und Angst vor einer weiteren Korrektur befindet, kauft Michael Saylor erneut das, was er am besten kann: Bitcoin, ohne Erlaubnis einzuholen. Dieses Mal ist es kein symbolischer Akt oder eine marginale Investition. Die Strategie hat in einer einzigen Woche weitere 13.627 BTC aufgenommen und positioniert sich damit so stark, dass sie nicht länger als reine Unternehmensstrategie, sondern vielmehr als strukturelle Wette gegen das traditionelle Finanzsystem angesehen werden kann.
📖Strategie bestätigt in einer 8-K-Einreichung bei der SEC, dass sie zwischen dem 5. und 11. Januar 13.627 Bitcoin für rund 1,25 Milliarden US-Dollar erworben hat, zu einem Durchschnittspreis von 91.519 US-Dollar pro BTC. Mit diesem Kauf erhöht das Unternehmen seine Gesamtbestände auf 687.410 BTC, was mehr als 3 % der maximalen Versorgung von 21 Millionen Bitcoin ausmacht.
Die kumulative Gesamtkosten dieser Erwerbungen belaufen sich auf etwa 51,8 Milliarden US-Dollar, mit einem historischen Durchschnittspreis von 75.353 US-Dollar pro Bitcoin, was unrealisierte Gewinne von fast 10,5 Milliarden US-Dollar bei aktuellen Preisen impliziert. In absoluten Zahlen kontrolliert Strategy nun eine Reserve im Wert von etwa 62,3 Milliarden US-Dollar, eine Größenordnung, die bereits die strategischen Reserven vieler mittelgroßer Zentralbanken erreicht.
Der Kauf wurde durch Verkäufe von MSTR-Stammaktien und STRC-Perpetual-Preferred-Aktien am Markt finanziert. In der vergangenen Woche verkaufte das Unternehmen fast 6,83 Millionen MSTR-Anteile und erzielte rund 1,13 Milliarden US-Dollar, zusätzlich zu mehr als 119 Millionen US-Dollar durch die Ausgabe von STRC. Strategy verfügt weiterhin über mehr als 10 Milliarden US-Dollar an Kapitalerhöhungs-Kapazität für Stammaktien und mehrere zusätzliche Preferred-Anteilprogramme, die alle mit seinem ehrgeizigen Plan übereinstimmen, bis 2027 insgesamt 84 Milliarden US-Dollar an Kapital aufzubringen, um Bitcoin weiterhin zu kaufen.
Diese jüngste Kaufrunde erfolgte nur wenige Tage nach der Bestätigung durch MSCI, dass Digital Asset Treasuries nicht sofort aus den globalen Indizes ausgeschlossen werden. Diese Entscheidung beseitigte Monate der Unsicherheit für Strategy und andere Unternehmen mit Bilanzen, die stark auf Bitcoin ausgerichtet sind, da eine Ausschlussklausel massive passive Verkäufe durch Indexfonds verursacht hätte.
Trotz der Größe seines Treasuries steht Strategy vor einer komplexen Börsenumgebung. Das Verhältnis von Marktkapitalisierung zu Netto-Asset-Wert liegt bei etwa 0,81, was bedeutet, dass der Markt das Unternehmen unter dem Wert der Bitcoin bewertet, die es hält. Mit anderen Worten: Anleger gewähren Strategy einen Abschlag, was Besorgnis über die Aufspaltung, Volatilität und die nahezu vollständige Abhängigkeit vom BTC-Preis widerspiegelt.
Thema Meinung:
Michael Saylor drängt die Grenzen dessen, was ein börsennotiertes Unternehmen sein kann, voran und transformiert Strategy in etwas, das eher einer Geldmarktfonds-Anlage ähnelt als einem traditionellen Technologieunternehmen. Der Aktienkurs-Rabatt spiegelt wider, dass der Markt dieses Modell noch nicht richtig bewerten kann, doch die Geschichte neigt dazu, diejenigen zu bestrafen, die als Erste die Regeln brechen.
💬 Wie weit kann diese Akkumulation gehen, bevor sie den Markt sprengt?
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