Das Jahr 2026 wird zweifellos ein großes Jahr für Crypto-Sparprodukte. Einerseits sinkt die Risikobereitschaft der Nutzer, da Small-Cap-Kryptowährungen schlecht performen, und die letzte große Welle Ende 2025 hat die Hebelwirkung in diesem Bereich bereits abgebaut. Andererseits zeigt die Börsennotierung von Circle und das Erscheinen neuer stabiler Währungen mit Unterstützung durch große Institutionen, dass das Subventionsmodell der Kapitalmärkte weiterhin besteht. In den letzten Wochen ähneln die Aktionen von Binance und anderen zentralen Börsen/Wallets den Subventionen aus der Ära der Internet-Start-ups im Bereich Taxi und Lieferdienste. Es ist durchaus wahrscheinlich, dass zuverlässige APYs von 10 % bis 30 % zur Normalität werden.

In Anbetracht der aktuellen Situation halte ich es für wichtig, die Zuverlässigkeit eines Sparprojekts anhand folgender Punkte zu bewerten:

1) Ist der Hintergrund zuverlässig? Bei wem hinterlegt man sein Geld?

2) Zuverlässigkeit des Geschäftsmodells: Woher stammen die Erträge?

3) Zuverlässigkeit der Daten: Sind die Daten überprüfbar?

Nehmen wir beispielsweise diese Logik, um das neu eingeführte Unitas von Binance Boost zu analysieren:

#Fazit: Sicher während der Aktion investieren

1) Zuverlässigkeit des Hintergrunds. Aus meiner Sicht legen große Investoren ihr Geld nur bei großen Plattformen (globale Top 2 + europäische/amerikanische Top 2) oder bei Projekten, die in Binance-Aktionen laufen, insbesondere innerhalb der Laufzeit von Binance Wallet. Zwei Gründe dafür: Erstens führt Binance vor der Aktion eine Reihe von Due-Diligence-Prüfungen durch, einschließlich Sicherheit, Projekt-Hintergrund und Mechanismen. Zweitens gelten bei der Aufnahme in Binance-Aktionen zusätzliche Bedingungen und Einschränkungen, was die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls deutlich senkt. Die Boost-Aktion richtet sich eher an kleinere Beträge, aber der Gesamt-TVL des Protokolls ist derzeit noch niedrig. Es ist daher auch in Ordnung, direkt über die Projekt-Website zu sparen, um zukünftige Vorteile zu erhalten (keine Obergrenze, Token-Beteiligung nicht erforderlich, jährliche Rendite etwa 13 %).


2) Zuverlässigkeit des Geschäftsmodells. Kurz gesagt: Woher kommen die Erträge? Dabei gibt es zwei zentrale Punkte: ① Sind die Erträge nachhaltig? ② Sind die Erträge echt? Die Strategie von Unitas basiert hauptsächlich auf CEX + JLP zur Erstellung einer Delta-Neutral-Strategie. Bei vollständiger Hedging-Strategie sind die potenziellen Risiken nur noch diejenigen, die von JLP und dem CEX selbst ausgehen – die Wahrscheinlichkeit dafür ist äußerst gering.

3)





Zuverlässigkeit der Daten. Grundsätzlich behauptet jedes Projekt, dass seine Vermögenswerte transparent und überprüfbar sind. Dennoch gibt es immer wieder Projekte, die pleitegehen. Der Grund dafür liegt oft darin, dass die Vermögenswerte lediglich aufgelistet, aber nicht tatsächlich nachweisbar sind (z. B. sogenannte „Forderungen“), oder dass die Vermögenswerte selbst nicht zuverlässig sind (z. B. die Verwendung eigener Token wie XXToken als Nachweis) oder dass sogenannte „Wirtschaftsprüfer-Berichte“ verwendet werden, um uninformierte Nutzer zu täuschen.

Die Zuverlässigkeit der Daten hängt von zwei entscheidenden Faktoren ab:

1) Die Vermögenswerte sind vollständig auf der Blockchain sichtbar oder von einer vertrauenswürdigen dritten Partei verwaltet. Genau wie in der traditionellen Finanzwelt, bei der Banken das Geld auf den Konten der Kunden verwahren, um zu verhindern, dass Broker direkt auf das Geld zugreifen können. Auch im Crypto-Bereich gilt: Wenn ein Projekt sein eigenes Geld verwaltet, spielt es keine Rolle, welche Technologie verwendet wird – es ist gleichbedeutend mit einer Überweisung an das Hot-Wallet des Projekt-Gründers.

Bislang zuverlässige Drittanbieter-Verwahrstellen: Bitgo, Fireblocks, Coinbase Custody. Bei zentralisierten Börsen ist Ceffu (mit Binance-Hintergrund) in der Regel die beste Wahl

2) Die Vermögensnachweise werden von unabhängigen Dritten erstellt. Dabei gibt es eine Feinheit: Einige Projekte beauftragen sogenannte „Billigprüfungen“ oder unbedeutende Prüfungsstellen, die sich selbst als Nachweise ausgeben – eine solche Prüfung hat keinerlei Wert. Zuverlässig sind dagegen größere Institutionen mit einer vielfältigen Kundenbasis, wie beispielsweise die Big Four, die niemals mit kleineren Projekten gemeinsame Sache machen würden. Wenn eine unabhängige Prüfstelle viele etablierte Projekte als Kunden hat, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie mit einem bestimmten Projekt gemeinsame Sache macht, äußerst gering.

Unitas ist eines der besten Projekte im Bereich Crypto. Die Vermögensverwahrung erfolgt sowohl über die Blockchain (Multisig, vollständig transparent) als auch über CEX-Teile (durch Ceffu verwaltet). Die Vermögensnachweise werden von fünf verschiedenen Institutionen erstellt. Accountable’s Proof of Solvency hat derzeit 10 Kunden veröffentlicht, mit einem Vermögensvolumen von über 2 Milliarden US-Dollar. ht digital und Promus haben ebenfalls viele etablierte Kunden. Diese drei Institutionen erscheinen mir zuverlässig.