Die Informationsqualität in verschiedenen Kreisen unterscheidet sich völlig. Besonders deutlich ist das bei Finanzinformationen, was dazu führt, dass Reiche immer reicher und Arme immer ärmer werden.

Bei der Bevölkerung mit niedrigem Einkommen sind die Finanzinformationen in ihren Kreisen hauptsächlich Lotterien, Glücksspiele (wie Wetten auf Fußballspiele), Online-Kredite und Spekulationen mit sogenannten Müllkryptowährungen – alles reine Glücksspiele. Etwas bessere Angebote sind riskante Bankfonds und verschiedene private "Altersvorsorge"-Produkte sowie andere Fallen. Oder auch sogenannte "höchstzinsige" Einlagen bei kleineren Banken sowie Aktien der A-Shares.

Bei der Bevölkerung mit hohem Einkommen sind die Finanzinformationen hingegen hauptsächlich in Bezug auf Aktien der USA, insbesondere auf große Indexfonds mit extrem niedrigen Gebühren, wie zum Beispiel VOO, oder ETFs auf US-Staatsanleihen, oder Bitcoin. Schlechtestenfalls sind es auch nur Einlagen in US-Dollar bei ausländischen Banken.

Selbst wenn beide nur jeweils 300.000 Yuan für Vermögensanlagen haben, reicht bereits der Unterschied in der Informationsqualität, um den einen ständig Vermögen verlieren zu lassen und den anderen ständig reicher zu machen.

Dieses Phänomen hat in der Ökonomie sogar einen eigenen Begriff: das Matthäus-Effekt. Er beschreibt die Erscheinung, dass die Starken immer stärker und die Schwachen immer schwächer werden.

"Dem, der hat, wird gegeben werden, damit er überschüssig hat; dem, der nicht hat, wird auch das, was er hat, genommen."

— Matthäus 25,2

#btc #eth #sol