BTC STEIGT AUF 97.000 USD: TREIBKRÄFTE AUS DER MAKROÖKONOMIE UND KAPITALFLUSS, NICHT NUR GRÜNE KERZEN
Die starke Erholung von Bitcoin von der Region bei 90.000 USD auf nahezu 97.000 USD ist nicht allein eine technische Geschichte. Die Haupttreiber kommen aus der makroökonomischen Lage und der Marktpsychologie, wobei die Inflationsdaten eine entscheidende Rolle spielen.
Die amerikanischen CPI-Daten vom 13.1. lagen genau im Erwartungsbereich (2,7 %), während der Core CPI unter den Erwartungen lag (2,6 %). Dies hat die Marktängste vor Zinssicherheitsrisiken verringert und die Rückkehr von Kapital in risikoreichere Anlagen ermöglicht. Die aktuelle Aufwärtsbewegung ist daher eher eine technische Erholung nach einer Korrekturphase als ein bestätigter langfristiger Aufwärtstrend.
In Bezug auf die Preiskonstruktion steht Bitcoin weiterhin vor einer starken Widerstandszone bei 98.000 bis 102.000 USD, wo technische und psychologische Faktoren zusammenlaufen. Erst wenn der Kurs stabil über 95.000 USD bleibt und deutlich die Marke von 100.000 USD überwindet, besteht eine solide Grundlage für einen nachhaltigen Aufwärtstrend. Andernfalls besteht weiterhin das Risiko eines Rücksetzers in der Nähe von 100.000 USD, falls kurzfristiges Kapital schnell abfließt.
Ein weiterer interessanter Punkt ist, dass die BTC-Dominanz bei etwa 59 % liegt und sich nicht entsprechend dem Kursanstieg erhöht. Dies zeigt, dass Kapital zunehmend in andere Vermögenswerte umgeschichtet wird, auch wenn dies noch nicht ausreicht, um von einer "#altcoinseason "-Phase zu sprechen.
👉 Fazit: Die aktuelle Aufwärtsbewegung von $BTC wird durch günstige makroökonomische Bedingungen und eine entspanntere Marktpsychologie unterstützt, ist aber noch nicht vollständig als Trend bestätigt. Dies ist eine Phase, in der die Beobachtung des Kapitalflusses und die Risikosteuerung Vorrang haben sollten, anstatt sich von Begeisterung beim Kauf oder riskanten Verkaufsspekulationen leiten zu lassen.
