Die Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump haben einen neuen 25-Prozent-Zoll auf ausgewählte hochwertige Halbleiterimporte eingeführt, darunter Nvidia-Chips, die in Taiwan hergestellt werden. Dieser Zoll ist Teil eines umstrittenen Abkommens, das es Nvidia erlaubt, seine leistungsstärksten KI-Prozessoren, die H200, nach China zu exportieren.
Laut vertraulichen Quellen gilt die Zollgebühr unmittelbar nach der Ankunft der Chips auf US-Boden – bevor sie an chinesische Kunden versandt werden.
Mehr als nur Technologie steht auf dem Spiel
Nvidia verlässt sich auf das Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC), um die H200 herzustellen. Der im Dezember von der Trump-Regierung genehmigte Deal erlaubt den Export dieser KI-Chips nach China – allerdings nur im Austausch gegen eine zusätzliche Handelsteuer.
Bei der Unterzeichnungszeremonie erklärte Trump, dass der Zoll von 25 % „nicht der höchste, aber ein sehr guter Niveau“ sei und fügte hinzu, dass die starke Nachfrage aus Asien sicherstellen werde, dass die USA erhebliche Einnahmen erzielen. Er räumte auch ein, dass der Zoll gezielt auf eine kleine Gruppe von Halbleitern abzielt, die für die US-amerikanische KI- und Technologiestrategie entscheidend sind.
Strategische Ausnahmen und weitere Zölle in Sicht
Das Weiße Haus veröffentlichte außerdem eine Faktenblatt, das darauf hindeutet, dass in Kürze weitere Zölle und Anreize für die heimische Fertigung angekündigt werden könnten. Neben Nvidias H200 ist auch AMDs MI325X-Chip in die neue Zollliste aufgenommen worden.
Während einige in Taiwan hergestellte Halbleiter weiterhin von einem vorherigen Zoll von 20 % befreit sind, zielt die neue Maßnahme gezielt auf Komponenten mit nationalen Sicherheits- oder strategischen Implikationen ab – insbesondere solche mit Anwendungen im Bereich Künstliche Intelligenz und Verteidigung.
Der Export von Chips wird langsam und komplex sein
Trump’s Entscheidung fiel kurz nachdem das Bureau of Industry and Security (BIS) des US-Handelsministeriums die Lizenzbestimmungen für den Export von H200-Chips nach China gelockert hatte. Analysten warnen jedoch davor, dass Nvidia immer noch einen langwierigen Exportlizenzprozess durchlaufen muss, der Wochen oder sogar Monate dauern könnte.
Es ist auch die Spekulation entstanden, dass Trumps Team eine zusätzliche Gebühr für die Exportgenehmigung verlangt hat. Es ist derzeit unklar, wann der gesamte Genehmigungsprozess abgeschlossen sein wird oder ob geopolitische Spannungen die Angelegenheit weiter erschweren werden.
Gespräche mit Taiwan und Technologiegiganten laufen weiter
Die Verhandlungen zwischen den USA, Taiwan und führenden Chip-Herstellern sind derzeit blockiert. Dennoch wird erwartet, dass der US-Handelsvertreter innerhalb von 90 Tagen einen neuen Importrahmen vorlegen wird, um sowohl die strategische Chipbeschaffung als auch die heimische Chipproduktion zu unterstützen.
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