Anchorage Digital plant IPO, zielt auf bis zu 400 Millionen Dollar
Anchorage Digital, die erste bundesstaatlich lizenzierte Krypto-Bank in den Vereinigten Staaten, bereitet sich darauf vor, ein öffentliches Angebot zu verfolgen.
Laut Bloomberg strebt die Firma an, zwischen 200 Millionen und 400 Millionen Dollar zu sammeln, mit einem IPO, das für das nächste Jahr geplant ist. Die Fundraising-Aktion würde Anchorage’s erste große Kapitalbeschaffung seit fast vier Jahren markieren, nach der 350 Millionen Dollar schweren Series-D-Runde, die Ende 2021 von KKR geleitet wurde, was das Unternehmen mit Unterstützung von Investoren wie Goldman Sachs, GIC und Apollo auf über 3 Milliarden Dollar bewertete.
Quellen berichteten, dass die detaillierte Bewertungsarbeit noch im Gange ist und dass trotz des Rückgangs von Bitcoin von seinem Oktober-Hoch die Anlegernachfrage nach Krypto-Unternehmen, die in das traditionelle Finanzsystem eintreten, stark bleibt.
Anchorage’s Vertrauen wird durch den „Genius Act“ gestärkt, der vom US-Kongress verabschiedet und im Juli letzten Jahres von Präsident Donald Trump unterzeichnet wurde. Die Gesetzgebung erlaubt Banken die Ausgabe von Stablecoins, was Anchorage aufgrund ihrer bundesstaatlichen Banklizenz erheblichen Rückenwind verschafft.
Im September, kurz nach der Verabschiedung des Gesetzes, kündigte Anchorage ein Joint Venture mit Tether namens „Tether America“ an und plant die Einführung eines US-regulierungskonformen Stablecoins, USAT. CEO Nathan McCauley sagte, das Unternehmen würde seine dedizierte Stablecoin-Belegschaft bis zum nächsten Jahr verdoppeln, was auf eine aggressive Expansionsstrategie hinweist.


