Der 4-Jahres-Zyklus von Crypto hat sich verändert – und diejenigen, die sich nicht anpassen, werden zurückgelassen

In der Vergangenheit lief Crypto nach dem Plan: Halbierung → Pump → FOMO → Crash → Winterschlaf. Ein 4-Jahres-Zyklus war vorhersehbar. Aber die Welt hat jetzt eine neue Seite aufgeschlagen. Bitcoin ist nicht mehr nur „digitales Gold“, Crypto hat sich in ein paralleles Finanzsystem erweitert: Stablecoins, Tokenisierung, DeFi, digitale Identität, Prognosemärkte, DePIN, dezentrale KI… und große Organisationen sind als Hebel eingesprungen, um den Markt rhythmus vollständig zu verändern.

Der größte Unterschied? Der Zyklus wird nicht mehr einfach durch Halbierungen gesteuert – er wird von globaler Liquidität und institutionellem Geldfluss dominiert.

US ETFs erreichen ein Volumen von 10–12B USD/Tag; das ist kein Spiel von Erfahrung oder Emotionen, sondern eine langfristige Strategie-Akkumulationsmaschine. Tether pumpt Liquidität, der Zufluss von USDC steigt jedes Mal stark an, wenn der Preis rot wird. Wale leihen ETH, um den Preis zu pumpen und sammeln es dann ein. Orderbücher sind nach wie vor dick, Institutionen haben den Tisch nicht verlassen. Der Hashpreis hat den Tiefpunkt erreicht – ein klassisches Signal vor großen Sprüngen nach der Kapitulation der Miner. Der realisierte ETF-Preis um 79–80k ist der Bereich, den institutionelles Kapital immer schützt.

Die jüngsten Dumps sind also nicht „Zyklusende“, sondern ein Prozess der Rücksetzung – Umverteilung – Bereinigung von Hebel, genau wie die Phasen von 2016 oder 2020, aber in einem viel größeren Maßstab.

Crypto lebt heute nicht mehr von der Stimmung des Einzelhandels. Es lebt von Cashflow, Daten und Strategien von nationalen und Unternehmensakteuren. Der 4-Jahres-Zyklus ist nicht verschwunden – er hat sich einfach in einen neuen komplexen Zyklus entwickelt: angetrieben von Liquiditätsstruktur, von ETFs, von RWAs, von Stablecoin-Fluss, von Privatsphäre und On-Chain-KI.