Vietnamesische Aufsichtsbehörden bereiten eine große Veränderung in der Aufsicht über Kryptowährungen vor. Ein neuer Vorschlag zielt darauf ab, die administrativen Strafen für Personen und Organisationen, die Kryptowährungen auf nicht lizenzierten Börsen außerhalb des rechtlichen Rahmens Vietnams handeln, erheblich zu erhöhen.

Dieser Schritt ist nicht einfach eine feine Abstimmung – er signalisiert eine klare Absicht, die Kryptoaktivitäten unter formelle Regulierung, Aufsicht und rechtlichen Schutz zu bringen.

🔍 Was der Vorschlag betrifft

Der Vorschlag zielt speziell auf Handelsaktivitäten an internationalen Kryptobörsen ab, die folgendes nicht besitzen:

  • Eine lizenzierte juristische Person in Vietnam

  • Regulatorische Genehmigung zur Inlandsbetriebsaufnahme

Dies betrifft einen großen Teil der vietnamesischen Händler, die derzeit auf ausländische Plattformen angewiesen sind.

🎯 Hauptziele hinter dem Vorschlag

1️⃣ Investoren schützen & Risiken reduzieren

Durch die Erhöhung der Strafen wollen die Aufsichtsbehörden die Nutzer vor den Risiken warnen, die mit dem Handel auf Plattformen verbunden sind, die im Falle von Betrug, Streitigkeiten oder Ausfällen keinerlei rechtlichen Schutz bieten.

2️⃣ Geförderte lizenzierte heimische Börsen

Höhere Strafen für ungenehmigte Plattformen sollen den Handel hin zu zukünftigen lizenzierten heimischen Börsen lenken und Vietnam dabei unterstützen, ein reguliertes, steuerbares Kryptoe-Ökosystem aufzubauen.

3️⃣ Stärkung der staatlichen Aufsicht

Die Konzentration der Aktivitäten auf lizenzierten Plattformen würde verbessern:

  • Durchsetzung von Anti-Geldwäsche (AML)

  • Überwachung zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung (CTF)

  • Steuerkonformität und Transparenz

📉 Potenzielle Auswirkungen auf die vietnamesische Kryptogemeinschaft

Wenn die Vorlage genehmigt wird, könnte sie das lokale Kryptoszenario neu gestalten:

  • Kapitalflucht: Mittel könnten von großen internationalen Börsen weg in lizenzierte lokale Plattformen abwandern.

  • Aufstieg von DeFi & Selbstverwahrung: Einige Nutzer könnten sich dezentralen Börsen (DEXs) und Wallets zuwenden, um ihre Autonomie zu bewahren – dies erfordert jedoch ein höheres technisches Know-how.

  • Druck auf globale Börsen: Internationale Plattformen könnten beschleunigt Bemühungen unternehmen, vietnamesische Lizenzierungen zu erhalten oder lokale Unternehmen zu gründen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

🧭 Fazit: Regulierung, nicht Verbote

Dieser Vorschlag entspricht dem umfassenden rechtlichen Wegplan Vietnams für Kryptowährungen, der bereits Maßnahmen wie eine Transaktionssteuer von 0,1 % beinhaltet. Die Richtung ist klar: Kryptowährungen werden nicht verboten, sondern streng reguliert.

Obwohl die Umstellung kurzfristig für Händler Reibungsverluste verursachen könnte, könnte ein transparentes und rechtlich anerkanntes Rahmenwerk letztendlich langfristige Marktstabilität, Vertrauen der Investoren und nachhaltiges Wachstum im Bereich digitaler Vermögenswerte in Vietnam unterstützen.

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